Verband der Geschichtslehrerinnen und -lehrer Deutschlands e.V.

Aktuelles

  • geschichte für heutegeschichte für heute
  • 8.9.2026: VGD zur Lehrplandiskussion nach Sachsen-Anhalt-Wahl8.9.2026: VGD zur Lehrplandiskussion nach Sachsen-Anhalt-Wahl

    Der Bundesvorsitzende Niko Lamprecht wurde von FR-Online zu Lehrplanänderungen und deren Folgen interviewt. Eine direkte Bezugnahme auf eine spezielle Partei gab Lamprecht hierbei nicht, aber eine Positionierung zu den für den VGD wichtigen Fragen von Faktensicherheit, epochaler Bandbreite der Lehrpläne und deren Verfassungsbindung (vgl. Stichwort Demokratiebildung, s. https://geschichtslehrerverband.de/3-9-26-vgd-beteiligt-bei-erklaerung-zur-demokratiebildung-und-qualitaet-fachgerechter-lehrkraefteausbildung/  ) im Geschichtsunterricht. Die Aussagen wurden in der FR und vielen weiteren Medien breit dargestellt, siehe in Auswahl:

    https://www.fr.de/panorama/nach-afd-erfolg-in-sachsen-anhalt-geschichtslehrer-warnt-vor-unterricht-nach-russischem-vorbild-zr-94479862.html

    https://www.merkur.de/deutschland/nach-afd-erfolg-in-sachsen-anhalt-geschichtslehrer-warnt-vor-unterricht-nach-russischem-vorbild-zr-94479862.html

    https://www.fuldaerzeitung.de/panorama/nach-afd-erfolg-in-sachsen-anhalt-geschichtslehrer-warnt-vor-unterricht-nach-russischem-vorbild-zr-94479862.html

    https://www.tz.de/welt/nach-afd-erfolg-in-sachsen-anhalt-geschichtslehrer-warnt-vor-unterricht-nach-russischem-vorbild-zr-94479862.html

    https://www.az-online.de/deutschland/nach-afd-erfolg-in-sachsen-anhalt-geschichtslehrer-warnt-vor-unterricht-nach-russischem-vorbild-zr-94479862.html

    https://www.soester-anzeiger.de/deutschland-welt/nach-afd-erfolg-in-sachsen-anhalt-geschichtslehrer-warnt-vor-unterricht-nach-russischem-vorbild-zr-94479862.html

    https://www.rtl.de/news/afd-sachsen-anhalt-geschichtslehrer-warnen-vor-umdeutung-der-lehrplaene-id31278730.html

    https://www.n-tv.de/politik/AfD-Erfolg-in-Sachsen-Anhalt-alarmiert-Lehrer-und-Kirchen-id31278535.html

    https://www.dr.dk/nyheder/udland/live-skaebnevalg-i-tyskland

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  • 3.9.26: VGD beteiligt bei Erklärung zur Demokratiebildung und Qualität fachgerechter Lehrkräfteausbildung3.9.26: VGD beteiligt bei Erklärung zur Demokratiebildung und Qualität fachgerechter Lehrkräfteausbildung

    Demokratiebildung braucht Fachlichkeit und wissenschaftlichen Umgang mit Evidenz und Mehrdeutigkeit / DPhV und Fachverbände warnen im Vorfeld der Landtagswahlen vor weiteren Kürzungen in der Lehrkräftebildung und vor Schwächung der Fachlichkeit / Lin-Klitzing: „Wer Lehrkräfte schlecht ausbildet, schadet der Demokratie“

    Niko Lamprecht

    Bundesvorsitzender VGD e.V.

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  • 17./18.11.26 Berlin: Tagung zur Erinnerungsarbeit mit BpB und KMK17./18.11.26 Berlin: Tagung zur Erinnerungsarbeit mit BpB und KMK

    17./18.11.26 Berlin: Anmeldung zu Tagung zur Erinnerungsarbeit mit BpB und KMK läuft

    Unter https://www.bpb.de/veranstaltungen/veranstaltungskalender/580021/wie-in-zukunft-erinnern/ findet man nähere Information samt Veranstaltungflyer. Der VGD ist über den Bundesvorsitzenden Niko Lamprecht beteiligt und vertritt die Sicht der Schulen. Wir fordern die Vereinfachung des „Marathonlaufs“ engagierter Lehrkräfte, die viele Schritte bei der Organisation von Exkursionen gehen müssen – und teilweise an den Finanzen scheitern, wenn Fördertöpfe leer sind oder Zusagen nicht gehalten werden. In sozial schwachen Regionen sind Eltern oder Fördervereine manchmal auch nicht mehr bereit, „für so etwas“ Geld aufzuwenden. Wir brauchen sichere und einfache Genehmigungswege bzw. Förderzusagen – möglichst über ein bundesweit einheitliches Förderverfahren (Sonderbudget Gedenkstätten-/Erinnerungsortearbeit). Dies wäre der nötige Rückenwind für Lehrkräfte, ohne die auch immer wieder diskutierte – und aus unserer Sicht schwierige – Pflicht.

    Niko Lamprecht, Bundesvorsitzender

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  • 13.8.2026: Gedenken an den Mauerbau 196113.8.2026: Gedenken an den Mauerbau 1961

    VGD zum Mauerbau u. der DDR-Geschichte im Unterricht:

    DLF-Sendung „Campus und Karriere“ am 15.8.2026: Mauerbau 1961: Bekanntes Datum, unbekannte Geschichte? & Interview Florian Rietzl im RBB

    Der VGD-Bundesvorsitzende Niko Lamprecht und der brandenburgische Landesvorsitzende Florian Rietzl äußern sich im Deutschlandfunk und im RBB-Fernsehen zu aktuellen Fragen und der Behandlung des Themas im Unterricht. Kernforderung des VGD bleibt genügend Zeit für den Geschichtsunterricht, gehalten von ausgebildeten Fachkräften. Dazu brauchen wir die feste Verankerung von Kernthemen über Prüfungsformate  u.verbindliche Lehrpläne sowie gute und fachlich geprüfte kostenfreie Onlineformate (s. VGD-Kooperationen mit dem ZDF und MDR). Und: Rückenwind für Gedenkstättenbesuche und Zeitzeugenbesuche, d.h. eine möglichst bundesweite einheitliche Förderung über ein Budgetsystem, welches den Schulen eine verbindliche Summe für die Finanzierung dieser demokratiefördernden Angebote bereitstellt. Nur so kann der frustrierende Hürdenlauf engagierter Lehrkräfte vermieden werden, die bei Exkursions- oder Veranstaltungsplanungen mit formalen und terminlichen Zwängen kämpfen und auch oft an den Finanzen scheitern. Wir wollen motivierenden Geschichtsunterricht, der strukturell besser verankert ist. Geschichte als Faktenchecker- und Demokratiefach an Schulen braucht Verbindlichkeit, nicht nur die wohlwollende Erwähnung in politischen Sonntagsreden.

    Campus & Karriere 15.8.2026 DLF

    Mauerbau 1961: Bekanntes Datum, unbekannte Geschichte? 

    Gäste:
    Dr. Anna Kaminsky, Direktorin der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
    Niko Lamprecht, Vorsitzender des Verbands der Geschichtslehrerinnen u. -lehrer
    Martina Schoeneich, Zeitzeugin
    Am Mikrofon: Dörte Hinrichs

    Florian Rietzl am 13.8.2026 im RBB: Link: rbb24 BRANDENBURG vom 13.08.2026 | rbb


    Der VGD-Bundesvorsitzende Niko Lamprecht wurde zum Stellenwert der DDR im Geschichtsunterricht und zu aktuellen Entwicklungen befragt, siehe

    https://www.mdr.de/mdr-aktuell-nachrichtenradio/audio/audio-3414718.html


    Vorankündigung: Am Sa 15.8.26 14.05-15h wird voraussichtlich im Deutschlandfunk eine Gesprächsrunde zum gleichen Thema stattfinden, mit VGD-Beteiligung.


    Neben den offiziellen Gedenkveranstaltungen und dem entsprechenden Medienecho zu diesem Gedenktag gibt es auch die immer wieder auftauchende Frage nach der Rolle des Geschichtsunterrichts bei der Vermittlung der DDR-Geschichte. In den Abschlussjahrgängen der Sek. I und nochmals in den Oberstufen ist das Thema fest verankert, hier darf auch der Mauerbau mit seinen Folgen nicht fehlen. Die Zonengrenze prägte das Leben bis 1989/90, mit dem besonders traurigen Kapitel der „Mauertoten“.

    Unterrichtsmaterial zur wenigstens kurzen Behandlung des Themas findet man bei https://schule.zdf.de/video/der-bau-der-mauer-102 , neben einem kurzen Video ist auch ein vom VGD-Team erarbeiteter Unterrichtsbaustein als PDF aufrufbar.

    Unter ► https://www.mdr.de/zeitreise/ddr  kann noch ein Meinungsbild hierzu verfolgt werden, befragt wurde u.a. auch Niko Lamprecht.

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  • VHD Abiturpreis Geschichte für JahrgangsbesteVHD Abiturpreis Geschichte für Jahrgangsbeste

    1300 x Abiturpreis Geschichte verteilt

    Eine sehr gute Nachricht, siehe

    https://www.historikerverband.de/aktuelles/meldungen/vhd-ehrt-ueber-1300-abiturientinnen

    Wir danken dem VHD und seiner Geschäftsstelle für die Umsetzung dieser Idee, die wir schon vor langer Zeit anbrachten und seit einigen Jahren den Schulen mit Abitur anbieten. Der VGD könnte dies nicht logistisch umsetzen, insofern ist es – auch im Sinn des VHD bzw. etwaiger Studienanfängerinnen und -anfänger im Fach Geschichte – eine sehr sinnvolle Kooperation.

    ****

    VHD-Angebot: Abiturpreis Geschichte für Jahrgangsbeste / Informationen zur Anmeldung

    Eine gute – noch nicht so alte und von uns angeregte – Tradition wird fortgeführt, s. Anschreiben und Informationen zur Anmeldung. Dies gibt die Chance einer besonderen Würdigung für erfolgreiche Leistungen im Fach Geschichte – und den Fachschaften Geschichte an Schulen ein zusätzliches „Standing“.

    Der VGD hat sich schon länger dieses Angebot gewünscht und dankt dem VHD sehr für die Umsetzung desselben!

    Niko Lamprecht

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  • Deutschlandweite Umfrage der BStA zu ostdeutscher IdentitätDeutschlandweite Umfrage der BStA zu ostdeutscher Identität

    Teilnahme hier möglich

    Die Debatten über ostdeutsche Identität, über unterschiedliche Erfahrungen in Ost und West und über das Selbstverständnis im vereinten Deutschland haben in jüngerer Zeit wieder deutlich zugenommen.

    Mit dem Projekt „Identitäten ohne Mauern. Auf der Suche nach der DNA des Ostens“ greift die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur diese Fragen auf. Zum Projekt gehört eine Online-Umfrage, zu deren Teilnahme wir herzlich einladen:

    https://dna-des-ostens.de/umfrage

    Die Umfrage richtet sich ausdrücklich an alle, unabhängig von der geografischen Herkunft oder dem heutigen Wohnort. Gerade diese unterschiedlichen Erfahrungen und Perspektiven kann die Umfrage sichtbar machen.

    Die Umfrage ist nicht repräsentativ. Sie soll vielmehr ein breites Stimmungsbild dazu vermitteln, wie Menschen heute auf Ostdeutschland, auf biografische Prägungen, auf fortbestehende Unterschiede und damit auf die Entwicklung des vereinten Deutschlands blicken.

    Für die Beantwortung der Fragen genügen wenige Minuten. Bei jeder Frage können Sie Ihre Antwort erläutern und durch persönliche Beobachtungen ergänzen. Dabei sind ausführlichere Kommentare möglich, ebenso willkommen sind einige Stichworte. Besonders bei Fragen, die Ihnen wichtig sind oder bei denen ein einfaches Ja oder Nein Ihrer Sicht nicht vollständig gerecht wird, freuen wir uns auf Ihre Anmerkungen.

    Die Teilnahme erfolgt anonym. Namen und Kontaktdaten werden nicht erhoben; die Antworten lassen sich keiner Person zuordnen. Zu Beginn werden lediglich einige allgemeine biografische Merkmale abgefragt. Sie ermöglichen es, die Antworten nach grundlegenden biografischen Merkmalen auszuwerten.

     Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

    Kronenstraße 5 | 10117 Berlin

    Fon: +49 (30) 31 98 95-0 | Fax: +49 (30) 31 98 95-210

    E-Mail: buero@bundesstiftung-aufarbeitung.de

    www.bundesstiftung-aufarbeitung.de | facebook.com/BundesstiftungAufarbeitung

    Datenschutz: www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/datenschutz

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  • Presseinfo zur Kooperation von VGD und Haus der Geschichte (HdG)Presseinfo zur Kooperation von VGD und Haus der Geschichte (HdG)

    Der vereinbarte Kooperationsrahmen soll den Zugang zum Fach Geschichte stärken und Mitglieder des VGD vorzugsweise einbeziehen. Der VGD-Vorsitzende Niko Lamprecht bedankt sich beim HdG und besonders bei Prof. Biermann und Frau Dr. Mergen im Namen der Mitgliederschaft für die gemeinsame Initiative. Siehe PRESSEMITTEILUNG und TEXT DER VEREINBARUNG.

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  • 27.8. Demokratie in Hamburg – Gemeinsame Tagung des Fachverbandes Geschichte und Politik Hamburg (DVPB/VGD) und der Hamburgischen Bürgerschaft27.8. Demokratie in Hamburg – Gemeinsame Tagung des Fachverbandes Geschichte und Politik Hamburg (DVPB/VGD) und der Hamburgischen Bürgerschaft

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    Demokratie in Hamburg – Geschichte und Gegenwart

    Flyer zur Veranstaltung

    Gemeinsame Tagung des Fachverbandes Geschichte und Politik Hamburg (DVPB/VGD) und der Hamburgischen Bürgerschaft
    Kooperationspartner: Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung (LIF14), Landeszentrale für politische Bildung, Museum für Geschichte der Medizin Hamburg, Digitales Geschichtsbuch Hamburg
    Verlags- und Buchausstellung: Buchner Verlag, Ernst-Klett-Verlag, Westermann-Gruppe, LZpB Hamburg, Wochenschau-Verlag, Bundeskanzler Helmut Schmidt Stiftung


    Termin & Ort

    Donnerstag, 27. August 2026, 14.00 – 18.00 Uhr
    Hamburgische Bürgerschaft, Rathausmarkt 1, 20095 Hamburg

    Die Tagung findet in den historischen Räumen des Hamburger Rathauses statt und richtet sich an Lehrkräfte der Fächer Gesellschaft, Geschichte und PGW aller Schulformen sowie Studierende.

    Ziele der Tagung

    • Herausforderungen des politischen Systems im Unterricht multiperspektivisch abbilden
    • Gemeinsame fachliche Grundlagen stärken
    • Schulübergreifende Vernetzung fördern
    • Praxisorientierte Workshops zu Geschichte und Politik

    Geplanter Ablauf

    ab 14.00 Uhr – Offener Beginn, Kaffee, Austausch, Ausstellung

    15.00 Uhr – Begrüßung durch Carola Veit, Dr. Helge Schröder, Niko Lamprecht

    15.15 Uhr – Gespräch: Herausforderungen für den historisch-politischen Unterricht

    15.45 Uhr – Workshopschiene I (4 Workshops)

    17.00 Uhr – Kaffeepause

    17.15 Uhr – Workshopschiene II (3 Workshops)

    18.30 Uhr – Informeller Ausklang & Abendessen

    Workshops – Schiene I (15.00–16.15 Uhr)

    W1 – Blick über den Tellerrand: Weltpolitik im Klassenzimmer

    Internationale Presseschau (eurotopics) als Zugang zu multiperspektivischen politischen Diskursen. Vorstellung eines fachdidaktischen Lernwegs.

    Referentin: Amy Benzmann • Moderation: Prof. Dr. Tilman Grammes

    W2 – Politische Bildung an Hamburger Berufsschulen

    Spannungsfelder zwischen Schulformen, gesellschaftspolitische Kontroversen und Praxisbeispiele.

    Referent: Michael Frölich • Moderation: Susanne Ehlers

    W3 – Das Ungesagte: Zeitzeug*innen der 1920er Generation

    Vorstellung eines einzigartigen Filmdokuments, didaktisches Material, Einsatzmöglichkeiten im Unterricht, Umgang mit NS-Begeisterung und heutigen Parallelen.

    Referentin: Dr. Heidi Martini • Moderation: Norman Rose

    W4 – Haltung zeigen! Handlungsstrategien für Lehrkräfte

    Umgang mit antidemokratischen, extremistischen oder populistischen Äußerungen im Unterricht. Analyse realer Situationen und konkrete Handlungsoptionen.

    Referent: Mattes Campen • Moderation: Dr. Heidi Martini

    Workshops – Schiene II (16.45–18.00 Uhr)

    W5 – Nahostkonflikt: Seit über hundert Jahren kein Frieden

    Historischer Überblick vom Zionismus bis heute, multiperspektivische Zugänge, Unterrichtsmaterialien und fachdidaktische Strategien.

    Referentin: Ines Stelljes • Moderation: Dr. Helge Schröder

    W6 – Einblicke: Hamburgs politisches System im Unterricht

    Vorstellung der Plattform einblicke-hamburg.de, Materialien zu Bürgerschaft, Senat, Gerichten und Bezirken. Nutzung im Unterricht.

    Referentin: Christin Renno • Moderation: Prof. Dr. Tilman Grammes

    W7 – Postkoloniale Erinnerungskultur in Hamburg

    Theoretischer Rahmen, Unterrichtseinheit und Materialien zur Behandlung postkolonialer Erinnerungskultur in der Sekundarstufe II.

    Referent: Sidney Oliveira • Moderation: Dr. Melanie Henne

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  • KGD zu Drohungen und Einschüchterungen an der Marburger UniversitätKGD zu Drohungen und Einschüchterungen an der Marburger Universität

    Der Vorstand der Konferenz für Geschichtsdidaktik – geleitet von Prof. Sebastian Barsch – hat in einer Stellungnahme seine uneingeschränkte Solidarität mit Christina Brüning (Fachbereich Geschichte, Marburg) zum Ausdruck gebracht. Die Stellungnahme finden Sie zu Ihrer Kenntnisnahme nachstehend und auf der Homepage der KGD: https://www.historicum.net/kgd/nachrichten/artikel/stellungnahme-der-konferenz-fuer-geschichtsdidaktik-solidaritaet-mit-profchristinabruening Dort gibt es für Unkundige auch weitere Infos zu dem Vorgang.

    Auch für Schulen ist es wichtig, solchen Drohungen entschieden entgegenzutreten!

    Niko Lamprecht

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  • Preisverleihung Wettbewerb „Umbruchszeiten“ am 15.6.26 in BerlinPreisverleihung Wettbewerb „Umbruchszeiten“ am 15.6.26 in Berlin
    Foto (Barbara Richter, VGD): Preisträger aus Falkensee mit Katharina Hochmuth (BStA) und der Ostbeauftragten der Bundesregierung, Staatsministerin Elisabeth Kaiser.

    In würdigem Rahmen und mit vielen Gästen fand die Preisverleihung des Jugendwettbewerbs „Umbruchszeiten. Deutschland im Wandel seit der Einheit. Thema 2025/2026: Neue Begegnungen“ im Bundesministerium für Finanzen statt, bei dem Dr. Lukas Greven und Dr. Barbara Richter für den VGD in der Jury saßen. Die Bundesstiftung Aufarbeitung hatte den Wettbewerb ermöglicht und aufwändig begleitet. Näheres siehe

    https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/de/recherche/mediathek/preisverleihung-des-jugendwettbewerbs-umbruchszeiten-20252026

    An der Wettbewerbsrunde nahmen über 1.600 Jugendliche aus allen 16 Bundesländern teil. Vor Ort erhielten 36 Gruppen ihre Auszeichnung. Jurymitglied Barbara Richter: „Es war – wie immer – ziemlich aufregend, da die ersten und zweiten Plätze erst dort bekanntgegeben wurden.“ Die ersten Plätze gingen an „Geteilt – Vereint?! Ein Spiel über Begegnungen über Begegnungen seit dem Mauerfall“ (Josef-Annegarn-Sekundarschule, Ostbevern, NRW), „Zwei Städte – ein Herz, ein Film über einen deutsch-deutschen Austausch“ (Maria-Ward-Gymnasium, Augsburg, Bayern), und als 1. Preis an „Begegnungen, die Bleiben möglich machten – in Video-Podcast über vietnamesische Vertragsarbeiter in der DDR vor und nach 1989/90 (zwei Leistungskursschüler des Lise-Meitner-Gymnasiums, Falkensee, Brandenburg).

    Foto (Barbara Richter, VGD): Preisträger aus Falkensee mit Katharina Hochmuth (BStA) und der Ostbeauftragten der Bundesregierung, Staatsministerin Elisabeth Kaiser.

    Weitere Infos siehe:

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  • Berlin. Guter Geschichtsunterricht schützt vor Verdrehungen und PlattitüdenBerlin. Guter Geschichtsunterricht schützt vor Verdrehungen und Plattitüden

    Der Geschichtslehrerverband warnt vor einer „Marginalisierung“ des Fachs in Berlin

    8. Juni 2026: Podiumsdiskussion an der Humboldt-Universität Berlin

    8. Juni Berlin: Diskussion zum Stand des Geschichtsunterrichts, 2. von rechts Lea Honoré VGD, mittig Heike Schmoll FAZ; Foto freigegeben von: Michael G. Gromotka, www.lichtbildrausch.de

    Fachdidaktikvertreter des VHD, Heike Schmoll von der FAZ und Lea Honoré vom VGD (Landesverband Berlin) bestritten eine Gesprächsrunde, die den Stellenwert des Faches diskutierte. Lea Honoré warnte vor einer Entwertung des Faches und brachte aus der Berliner Schulpraxis diverse Beispiele. Von VHD-Seite wurde auch besonders der Wegfall bzw. die Verkürzung der Pflichtmodule zu Alter Geschichte und Mittelalter betont. Ein TAGESSPIEGEL-Artikel griff dieses Problem aktiv auf und verdeutlichte die Aktualität „alter“ Geschichte. Wer die Wurzeln der Geschichte seines Landes nicht kenne, sei Plattitüden und Verdrehungen zur Geschichte hilflos ausgesetzt. Siehe:

    Tagesspiegel: Historiker der Humboldt-Universität warnen : Geschichtsunterricht verliert in Berlin weiter an Bedeutung

    Niko Lamprecht

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  • Alle Jahre wieder – Gedenken an den 17. Juni 1953 (Hinweis auf Unterrichtsmaterial)Alle Jahre wieder - Gedenken an den 17. Juni 1953 (Hinweis auf Unterrichtsmaterial)

    17. Juni 1953 – in der „alten“ Bundesrepublik ein Gedenktag mit Feiertagstatus, auch um den Wunsch nach der Wiedervereinigung zu befestigen. Nach der Wiedervereinigung 1990 „wanderte“ dieser Feiertag, der Feiertagstatus ging auf den 3. Oktober über. Dennoch bleibt die Erinnerung an den Volksaufstand in der DDR 1953 eine wichtige Aufgabe, zumal auch hier die Zeitzeugenschar schwindet und Umdeutungsversuche zur DDR-Geschichte stattfinden.

    Der VGD hat zusammen mit der ZDF-Redaktion Zeitgeschichte hierzu Materialien bereitgestellt. Wer sich kurz per Video informieren möchte oder als Lehrkraft dieses Thema mit fertigem Unterrichtsmaterial straff behandeln möchte, wird hier fündig: https://schule.zdf.de/video/volksaufstand-in-der-ddr-der-17-juni-102


    Weitere Materialien: Volksaufstand – Ein Bildungswegweiser zum 17. Juni 1953 | Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

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  • NewsletterNewsletter
  • Das hessische Amtsblatt wirbt für VGD-InitiativenDas hessische Amtsblatt wirbt für VGD-Initiativen

    Öffentlichkeit gewinnen: Geschichtsabiturpreis amtlich beworben

    Im hessischen Amtsblatt werden in der Ausgabe 5.2026 Nachrichten verbreitet, die auf VGD-Initiativen beruhen. So wird ein besonderer Hinweis auf die Förderung von Exkursionen zu Erinnerungsorten/Orten der Demokratiegeschichte gegeben (S.48), außerdem der von VGD & VHD organisierte „Abiturpreis Geschichte“ den Schulen mit Abiturientinnen u. Abiturienten im Fach Geschichte angeboten (S.49). Siehe https://www.hessisches-amtsblatt.de/ , dort Ausgabe 5.2026 aufrufen. Jede Schule in Hessen erhält standardmäßig und monatlich ein Exemplar des Amtsblattes.

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  • Das Fach Geschichte steht unter DruckDas Fach Geschichte steht unter Druck

    Die WELT AM SONNTAG benennt die Probleme und Wichtigkeit des Faches

    Schaut man auf die Vorgänge in Berlin, Schleswig-Holstein und Niedersachsen, wird deutlich, wie wichtiger es ist, das Anliegen des Faches medial und öffentlich zu verbreiten.

    Die Journalistin Freia Peters veröffentlichte in der WELT AM SONNTAG (17.5.26) einen langen Artikel, in dem sie klar Probleme bei der Präsenz des Faches in einigen Ländern benennt, außerdem die Wichtigkeit des Faches in Sachen Faktencheckerkompetenz und Demokratiebildung betont und auch ausführlich VGD-Stimmen (Niko Lamprecht vom Bundesvorstand, Lea Honoré vom LV Berlin) zitiert. Siehe https://www.welt.de/politik/deutschland/plus6a033f1657bb66ab32e6cd8d/bildungskrise-der-leise-niedergang-unseres-geschichtsunterrichts.html 

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  • Staffel fünf des historycast erscheint ab Anfang SeptemberStaffel fünf des historycast erscheint ab Anfang September

    Eine gute Nachricht: Der historycast als zentraler Podcast des VGD wird durch Dr. Almut Finck und Dr. Heiner Wember in der Kooperation mit der Stiftung „Orte der deutschen Demokratiegeschichte“ fortgeführt. 

    In der fünften kurzen Staffel wird eine transnationale Perspektive mit vielfältigen Vernetzungen zur deutschen Demokratiegeschichte gewählt: Anhand von fünf Orten in vier Ländern werden in Gesprächen mit Historikern und Zeitzeugen Schlüsselelemente für die Entwicklung demokratischer Ideen identifiziert und vertieft. Beispielsweise stehen „Philadelphia 1776“ mit der Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten von Amerika, der Ruf nach Freiheit in „Prag 1989“, der Salzmarsch des Mahatma Gandhi in „Sabarmati Ashram 1930“ mit seiner Idee der Gewaltlosigkeit, aber auch die deutsch-polnische Versöhnung im Gedenkort Krzyżowa/Kreisau oder die Reden Thomas Manns aus den „Pacific Palisades 1940-45“. Zu jeder Folge entstehen wieder passgenaue Unterrichtsmaterialien, die von erfahrenen Lehrkräften entwickelt werden. Dr. Helge Schröder, VGD-Verantwortlicher aus dem Bundesvorstand

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  • Pressemitteilungen der FachverbändePressemitteilungen der Fachverbände

    Konzertierte Aktion – VGD, VHD und KGD gemeinsam für ein starkes und stabil verankertes Schulfach Geschichte

    Die beiliegende Pressemitteilung zeigt die mittlerweile sehr enge Abstimmung der drei Fachverbände. Angesichts aktueller Kürzungs- oder Schwächungsabsichten in einigen Bundesländern erscheint dies auch dringend geboten!

     

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  • History-Award: Feierliche Preisverleihung in MünchenHistory-Award: Feierliche Preisverleihung in München

    Bei der Preisverleihung freute sich der VGD-Bundesvorsitzende Niko Lamprecht zusammen mit den glücklichen Gewinnern über gelungene Beiträge. Wer möchte, kann sich auf der Website des HISTORY AWARD die Videos nachträglich anschauen, siehe unten. Jurymitglied Niko Lamprecht: „Erfreulich war die Vielfalt der eingereichten Beiträge, der geleistete Aufwand – und eigentlich auch, dass diesmal eine 10. Realschulklasse die Nase vorn hatte.“ Oft sind bei Geschichtswettbewerben die Gymnasien ja vorne, hier nahmen aber auch andere Schulsysteme erfolgreich teil, siehe unten. (Fotos Gert Krautbauer/HISTORY Channel)

    HISTORY-AWARD 2026 geht an Schülerinnen und Schüler aus Hildesheim

    • Schülerinnen und Schüler der Realschule Himmelsthür in Hildesheim gewinnen den HISTORY-AWARD 2026.
    • Sie setzten sich mit ihrem Beitrag „Unsere Entscheidung: Mensch sein“ beim Video-Wettbewerb des TV-Senders The HISTORY Channel gegen 33 andere Projekte aus acht deutschen und zwei österreichischen Bundesländern durch.
    • Das Thema des zum 14. Mal ausgeschriebenen Awards lautete „Sei ein Mensch!“. Die Schirmherrschaft hatten Marcel Reif und Melina Hoischen („Miss History“) übernommen.
    • Bei der heutigen Preisverleihung im Rahmen des DOK.fest München erhielten die Schülerinnen und Schüler den HISTORY-AWARD von Miss History, der Geschäftsführerin des HISTORY Channels Kathrin Palesch und von Nina Eichinger, der Moderatorin der Veranstaltung.
    • Schirmherr Marcel Reif in einer Video-Botschaft: „Die Beiträge der Schülerinnen und Schüler machen deutlich: ‚Sei ein Mensch!‘ ist kein Satz aus der Vergangenheit, sondern ein Auftrag für heute.“

    München, 12. Mai 2026 – Schülerinnen und Schüler der Realschule Himmelsthür in Hildesheim gewinnen den HISTORY-AWARD 2026. Mit ihrem fünfminütigen Beitrag „Unsere Entscheidung: Mensch sein“ über Menschlichkeit als bewusste Entscheidung für Solidarität, Respekt und Mitgefühl setzten sie sich beim Video-Wettbewerb des TV-Senders The HISTORY Channel gegen insgesamt 33 andere Projekte aus acht deutschen und zwei österreichischen Bundesländern durch. Das Thema des zum 14. Mal ausgeschriebenen Awards lautete „Sei ein Mensch!“ und rückte Menschlichkeit, Menschsein und Zusammenhalt in den Mittelpunkt.

    Die aus dem niedersächsischen Hildesheim zur Preisverleihung im Rahmen des DOK.fest München angereisten Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 10 wurden am heutigen Dienstag in der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) von der Influencerin Melina Hoischen („Miss History“), die in diesem Jahr neben Marcel Reif die Schirmherrschaft übernommen hatte, sowie von der Moderatorin der Veranstaltung Nina Eichinger, von Kathrin Palesch, der Geschäftsführerin von Hearst Networks Germany, sowie weiteren Mitgliedern der HISTORY-AWARD-Jury Maya Reichert (DOK.education), Niko Lamprecht (Verband der Geschichtslehrerinnen und -lehrer Deutschlands e.V.), Prof. Dr. Johannes Moser (LMU München), Florian Kraus (Stadt München), dem Journalisten und Medienunternehmer Helmut Markwort und dem Historiker Dr. Sascha Priester geehrt. Zu prominenten Gästen der Preisverleihung zählten auch Michaela May und Rainer Langhans.

    „Die 24 Teilnehmenden der Abschlussklasse der Realschule Himmelsthür in Hildesheim sehen und verstehen ihre Schule als Ort des Zusammenwachsens. Das, was sie auch nach der Schule verbindet, ist größer als das, was sie unterscheidet: das Menschsein. Die Schülerinnen und Schüler haben sich bewusst dazu entschieden, Verschiedenheit zu akzeptieren und wertzuschätzen. Die kreative Umsetzung überzeugt: Scharfkantige schwarze Worte auf weißem Papier, kalte Backsteinmauern, düstere Chatverläufe, gestaltet in schwarz-weiß, voller Beispiele subtiler und offener Ausgrenzungen – brandaktuell. Aber der Plot entwickelt sich in eine andere Richtung. Im Laufe des Films werden daraus freundliche, bunte, wohlmeinende und verbindende Nachrichten. Herkunft, Alter, Religion und Geschlecht spielen für menschliches Verhalten keine Rolle. In den letzten Einstellungen am Ende des Beitrags fährt die Kamera die 24 Teilnehmenden ab. Sie stehen Hand in Hand – ein starkes Symbol!“, so Helmut Markwort über den Gewinnerbeitrag. Moderatorin Nina Eichinger ergänzt: „Es ist bewegend zu sehen, wie persönliche Geschichten hier mit dem Thema in Verbindung gebracht wurden. Der Film zeigt auf, wie wir alle im Kleinen einen Unterschied machen können.“

    Das Thema des bereits zum 14. Mal vom HISTORY Channel ausgerichteten Awards knüpfte an die von Marcel Reif am 31. Januar 2024 im Deutschen Bundestag vermittelte Botschaft „Sei ein Mensch!“ an, mit der Reif bei einer Gedenkstunde für die Opfer des Nationalsozialismus an Mitgefühl, Haltung und Verantwortungsbewusstsein appellierte. Im Rahmen des HISTORY-AWARD 2026 waren junge Menschen eingeladen, in eigenen Filmbeiträgen zu zeigen, was Menschlichkeit für sie bedeutet – im Alltag, in der Gemeinschaft und mit Blick auf Geschichte und Zukunft. 313 Schülerinnen und Schüler haben insgesamt 34 Filmprojekte für den HISTORY-AWARD 2026 ins Rennen geschickt. Mit den zahlreich eingereichten Arbeiten verzeichnete der HISTORY Channel in diesem Jahr eine besonders hohe Beteiligung.

    „Wenn Jugendliche erkennen, dass sie selbst mit ihren Ideen, mit ihrem Mitgefühl oder eben auch mit Kreativität Geschichte schreiben können, dann entsteht Begeisterung. Und ich glaube, Motivation entsteht auch, wenn man merkt, meine Stimme zählt. Das ist beim HISTORY-AWARD der Fall. Die eingereichten Filme zeigen eindrucksvoll, dass junge Menschen Geschichte heute weitererzählen, hinterfragen und mit ihrer eigenen Perspektive mitgestalten“, so Schirmherrin Miss History zum diesjährigen Award.

    Marcel Reif, der aus Termingründen nicht vor Ort sein konnte, unterstrich in einer Video-Botschaft die besondere Bedeutung des diesjährigen Mottos: „Die Beiträge der Schülerinnen und Schüler machen deutlich: ‚Sei ein Mensch!‘ ist kein Satz aus der Vergangenheit, sondern ein Auftrag für heute – und sie geben darauf mutige, eigene Antworten. Mich hat tief beeindruckt, wie die Schülerinnen und Schüler das Thema aufgegriffen haben – persönlich, kreativ und mit einer Klarheit, die zeigt: Menschlichkeit beginnt im eigenen Handeln. In den Videos wird ‚Sei ein Mensch!‘ lebendig. Sie machen deutlich, wie wichtig es ist, nicht wegzusehen, sondern füreinander einzustehen.“

    In die Top 3 des HISTORY-AWARD 2026 kamen neben den Hildesheimer Schülerinnen und Schülern auch Teams der Wilhelm-Leuschner-Schule Niestetal (Filmbeitrag „Häftling 1407 Stolperstein“, Platz 2) und der Mittelschule Kettenbrücke Innsbruck („WIR“, Platz 3).

    Kathrin Palesch, Geschäftsführerin von Hearst Networks Germany, dankte bei der Veranstaltung in München allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern des HISTORY-AWARD 2026 und würdigte ihre Arbeiten: „Beim HISTORY Channel ist es unser Anspruch, Geschichte immer wieder neu zugänglich zu machen. Die Projekte der Schülerinnen und Schüler zeigen eindrucksvoll, wie viel Kraft darin liegt, historische Themen aus eigenen Blickwinkeln zu erzählen und in die Gegenwart zu holen. Die Bandbreite der eingereichten Videos hat mich besonders beeindruckt: so viele unterschiedliche Ansätze, Ideen und Perspektiven – und alle mit großem Engagement und persönlichem Einsatz umgesetzt.“

    Die Gewinnerinnen und Gewinner des Video-Wettbewerbs wurden durch die Stimmen der Jury und durch ein Online-Voting ermittelt. Die Hildesheimer Schülerinnen und Schüler erhielten in München den HISTORY-AWARD in Form des Senderlogos überreicht. Zusätzlich waren die ersten drei Plätze mit von Vodafone gestifteten Preisgeldern dotiert.

    Die Top 10 des HISTORY-AWARD 2026 zum Thema „Sei ein Mensch!“:

    Alle Filmbeiträge sind auf www.history-award.de abrufbar.

    Der HISTORY-AWARD wird seit 2005 unter einem wechselnden Motto ausgeschrieben. Schülerinnen und Schüler aller Altersstufen und Schularten sind dazu eingeladen, sich mit dem vorgegebenen Thema in unterschiedlicher Art und Weise auseinanderzusetzen. Wichtig ist eine erkennbar innovative, kreative und/oder analytische Herangehensweise an einen Aspekt, der mit dem Award-Thema in Zusammenhang steht. Das gewählte Thema soll daraufhin filmisch umgesetzt werden. Das zentrale Ziel des HISTORY-AWARD ist die Anerkennung von aktiver und kreativer Auseinandersetzung mit einem geschichtlichen und gesellschaftlichen Thema in Form eines Videobeitrags.

    Nina Eichinger, die dem HISTORY-AWARD seit Jahren verbunden ist, verstärkte in diesem Jahr neben ihrer Rolle als Moderatorin der Preisverleihung die hochkarätig besetzte Jury des Wettbewerbs. Diese setzt sich aus unterschiedlichen Expertinnen und Experten zusammen, neben Nina Eichinger sind dies Maya Reichert (DOK.fest und DOK.education), Prof. Dr. Eva Stadler (Hochschule der Medien Stuttgart), Kathrin Palesch, Sanna Stibitz (beide Hearst Networks Germany), Niko Lamprecht (Verband der Geschichtslehrerinnen und -lehrer Deutschlands e.V.), Prof. Dr. Johannes Moser (LMU München), der Leiter des Referats für Bildung und Sport der Landeshauptstadt München Florian Kraus, der Journalist und Medienunternehmer Helmut Markwort sowie der Historiker und Autor Dr. Sascha Priester.


    Pressemitteilung: HISTORY-AWARD 2026: Mehr als 300 Schülerinnen und Schüler aus Deutschland und Österreich wetteifern um den ersten Platz – Online-Voting gestartet

    Mehr Infos unter: https://history-award.de

    hohe Beteiligung am HISTORY-AWARD 2026: 313 Schülerinnen und Schüler aus acht Bundesländern Deutschlands sowie aus zwei Bundesländern Österreichs setzen sich in insgesamt 34 Projekten filmisch mit dem Thema „Sei ein Mensch!“ auseinander. Nun startete das Online-Voting des vom HISTORY Channel ausgeschriebenen Videowettbewerbs. Details entnehmen Sie bitte der untenstehenden Pressemitteilung, die wir am Ende dieser Mail auch zum Download bereitgestellt haben. Dort finden Sie auch Bildmaterial.

    Pressemitteilung

    HISTORY-AWARD 2026: Mehr als 300 Schülerinnen und Schüler aus Deutschland und Österreich wetteifern um den ersten Platz – Online-Voting gestartet

    • Hohe Beteiligung am HISTORY-AWARD 2026: 313 Schülerinnen und Schüler aus acht Bundesländern Deutschlands sowie aus zwei Bundesländern Österreichs setzen sich in insgesamt 34 Projekten filmisch mit dem Thema „Sei ein Mensch!“ auseinander.
    • Die Gewinnerinnen und Gewinner des vom HISTORY Channel ausgeschriebenen Video-Wettbewerbs werden durch ein Online-Voting und die Stimmen einer Experten-Jury ermittelt.
    • Bis zum 5. April kann unter www.history-award.de für die Beiträge abgestimmt werden. Zu gewinnen gibt es eine GoPro Hero13.
    • Preisverleihung, moderiert von Nina Eichinger, am Dienstag, 12. Mai, im Rahmen des DOK.fest München

    München, 12. März 2026 – 313 Schülerinnen und Schüler aus acht Bundesländern Deutschlands sowie aus zwei Bundesländern Österreichs haben insgesamt 34 Filmprojekte für den HISTORY-AWARD 2026 ins Rennen geschickt. Das Thema des bereits zum 14. Mal ausgerichteten Awards rückt Menschlichkeit, Menschsein und Zusammenhalt in den Fokus und knüpft an die von Marcel Reif am 31. Januar 2024 im Deutschen Bundestag vermittelte Botschaft „Sei ein Mensch!“ an, mit der Reif bei einer Gedenkstunde für die Opfer des Nationalsozialismus an Mitgefühl, Haltung und Verantwortungsbewusstsein appellierte. Im Rahmen des HISTORY-AWARD 2026 waren junge Menschen eingeladen, in eigenen Filmbeiträgen zu zeigen, was Menschlichkeit für sie bedeutet – im Alltag, in der Gemeinschaft und im Blick in die Geschichte und auf die Zukunft. Mit den zahlreich eingereichten Arbeiten verzeichnete der HISTORY Channel in diesem Jahr eine besonders hohe Beteiligung.

    Die Schirmherrschaft des HISTORY-AWARD 2026 haben Marcel Reif und die Influencerin Melina Hoischen („Miss History“) übernommen.

    Soeben startete auf www.history-award.de das Online-Voting. Bis zum 5. April ist es dort möglich, die Beiträge der Schülerinnen und Schüler anzusehen und für sie abzustimmen. Unter allen Voting-Teilnehmern verlost The HISTORY Channel eine GoPro Hero13 Black Edition.

    Am Dienstag, 12. Mai 2026, lädt The HISTORY Channel die Gewinnerinnen und Gewinner des HISTORY-AWARDS 2026 nach München ein. Dort erhalten sie den Preis im Rahmen der Preisverleihung in Form des Senderlogos. Zusätzlich sind die ersten drei Plätze mit von Vodafone gestifteten Preisgeldern dotiert. Das Event findet im Rahmen des DOK.fest München, Deutschlands größtem Dokumentarfilmfestival, in der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) statt und wird von Nina Eichinger moderiert.

    Der Videowettbewerb wird unterstützt von GigaTV, dem TV-Angebot von Vodafone, dem Bildungs-portal DOK.education, dem Jugendmagazin web and school sowie dem Bayerischen Jugendring (BJR) und wird empfohlen vom Verband der Geschichtslehrerinnen und -lehrer Deutschlands e.V. (VGD).

    Nina Eichinger, die dem HISTORY-AWARD seit Jahren verbunden ist, verstärkt neben ihrer Rolle als Moderatorin der Preisverleihung die hochkarätig besetzte Jury des Wettbewerbs. Diese setzt sich aus unterschiedlichen Expertinnen und Experten zusammen, neben Nina Eichinger sind dies Maya Reichert (DOK.fest und DOK.education), Prof. Dr. Eva Stadler (Hochschule der Medien Stuttgart), Kathrin Palesch, Sanna Stibitz (beide Hearst Networks Germany), Niko Lamprecht (Verband der Geschichtslehrerinnen und -lehrer Deutschlands e.V.), Prof. Dr. Johannes Moser (LMU München), der Leiter des Referats für Bildung und Sport der Landeshauptstadt München Florian Kraus, der Journalist und Medienunternehmer Helmut Markwort sowie der Historiker und Autor Dr. Sascha Priester.

    Übersicht der teilnehmenden Schülergruppen und Projekte:

    • „Die Schmetterlinge des Gottfried Kirchbichler“, Volksschule Absam-Dorf (Österreich)
    • „Feliz Navidad“, John-F.-Kennedy-Schule Bad Vilbel
    • „Ein Mensch sein“, Fünf-Täler-Schule Bad Wildbad-Calmbach
    • „Feminismus“, Fünf-Täler-Schule Bad Wildbad-Calmbach
    • „Was bedeutet es, Mensch zu sein?“, Fünf-Täler-Schule Bad Wildbad-Calmbach
    • „Weihnachtsfrieden“, Fünf-Täler-Schule Bad Wildbad-Calmbach
    • „Sei ein Mensch“, Gustav-Stresemann-Gymnasium Bad Wildungen
    • „Sei ein Mensch“, Gymnasium Remigianum Borken
    • „Die Suche nach der Menschlichkeit“, Albert-Schweitzer-Gymnasium Erfurt
    • „Kein Märchen“, Albert-Schweitzer-Gymnasium Erlangen
    • „Władysław Szpilman“, Vicco-von-Bülow-Gymnasium Falkensee
    • „Lichtblick“, Pestalozzischule Fürth
    • „Geretsried – entstanden aus Verlust. Gewachsen durch Menschlichkeit“, Mittelschule Geretsried
    • „Zwei Frauen“, Hohenstaufen-Gymnasium Göppingen
    • „Erika Runge“, Gymnasium Martineum Halberstadt
    • „Friedliche Revolution“, Gymnasium Martineum Halberstadt
    • „Reconstruction of Halberstadt“, Gymnasium Martineum Halberstadt
    • „Schwerter zu Pflugscharen“, Gymnasium Martineum Halberstadt
    • „Unsere Entscheidung: Mensch sein“, Realschule Himmelsthür Hildesheim
    • „WIR“, Mittelschule Kettenbrücke Innsbruck (Österreich)
    • „Sei ein Mensch“, Freihof-Realschule Kirchheim unter Teck
    • „Yom Kippur“, Gymnasium Adolfinum Moers
    • „Menschlichkeit“, Dante-Gymnasium München
    • „Menschsein“, Mittelschule Neuaubing, München
    • „Sei ein Mensch“, Geschwister-Scholl-Gymnasium Münster
    • „Die Geister der Vergangenheit“, Peter-Hille-Schule Nieheim
    • „Häftling 1407 – Ein Stolperstein für Moritz Zahnwetzer“, Wilhelm-Leuschner-Schule Niestetal
    • „Digital verbindet“, Grundschule Nördlingen-Mitte
    • „Henry Dunant“, Bundesrealgymnasium Reutte (Österreich)
    • „Sei mehr Mensch als unmenschlich“, Grund- und Mittelschule Rott am Inn
    • „Die Fernbedienung“, Staatliche Gemeinschaftsschule Tonna
    • „Menschlichkeit – Das immer Undefinierbare“, Gustav-von-Schlör-Schule Weiden
    • „Trotzdem“, Berufskolleg Elberfeld Wuppertal
    • „Kinderarbeit“, Sportmittelschule Yspertal (Österreich)

    Der HISTORY-AWARD wird seit 2005 unter einem wechselnden Motto ausgeschrieben. Schülerinnen und Schüler aller Altersstufen und Schularten sind dazu eingeladen, sich mit dem vorgegebenen Thema in unterschiedlicher Art und Weise auseinanderzusetzen. Wichtig ist eine erkennbar innovative, kreative und/oder analytische Herangehensweise an einen Aspekt, der mit dem Award-Thema in Zusammenhang steht. Das gewählte Thema soll daraufhin filmisch umgesetzt werden. Dabei ist es egal, ob mit einer hochwertigen Kamera oder einfach dem Smartphone gefilmt wird. Das zentrale Ziel des HISTORY-AWARD ist die Anerkennung von aktiver und kreativer Auseinandersetzung mit einem geschichtlichen und gesellschaftlichen Thema in Form eines Videobeitrags. Zu prominenten Schirmherrinnen und Schirmherren des HISTORY-AWARDs der vergangenen Jahre gehörten bereits Ralph Caspers, Hans-Dietrich Genscher, Charlotte Knobloch, Dr. Auma Obama, Wladimir Kaminer, Cosma Shiva und Eva-Maria Hagen, Wigald Boning und Collien Fernandes.

    Weitere Informationen zum HISTORY-AWARD 2026 sind unter www.history-award.de, weitere Informationen zu The HISTORY Channel unter www.history.de, www.facebook.com/HISTORYdeutschland, www.instagram.com/history_de sowie www.youtube.com/historyde zu finden.


    Presselounge des HISTORY Channels

    Nicolas Finke
    Head of Press & PR
    Hearst Networks Germany

    Hearst Networks Germany GmbH & Co. KG
    Paul-Heyse-Str. 27, D-80336 München

    T: +49 (0) 89 208 048 116 M +49 (0) 151 17148511
    W: hearstnetworks.com history.de crimeandinvestigation.de

    Sitz: München | HRA München 84779 | pers. haft. Ges.: The History Channel (Germany) Holdings GmbH Sitz: München | HRB München 152421 | Geschäftsführerin: Kathrin Palesch

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    Bildmotiv: Plakatmotiv zum HISTORY-AWARD 2026 (Copyright: The HISTORY Channel) History-Award_2026.jpg
    Logo HISTORY-AWARD (Copyright: The HISTORY Channel) History-Award_Logo.jpg
    Bildmotiv: Marcel Reif (Foto) und Melina Hoischen („Miss History“) haben die Schirmherrschaft des HISTORY-AWARD 2026 übernommen (Copyright: Marcel Reif). Portrait_Marcel_Reif-1.jpg
    Bildmotiv: Marcel Reif und Melina Hoischen („Miss History“, Foto) haben die Schirmherrschaft des HISTORY-AWARD 2026 übernommen (Copyright: Melina Hoischen). Miss_History_1.jpg
    Pressemitteilung zum Start des Online-Votings des HISTORY-AWARD 2026 (PDF) HIS_History-Award_Online-Vo…

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  • „Zeitzeugen“-Videos mit Unterrichtsmaterialien als empfohlenes Unterrichtsmaterial"Zeitzeugen"-Videos mit Unterrichtsmaterialien als empfohlenes Unterrichtsmaterial

    Die ZDF-Redaktion Zeitgeschichte hat mit der Jewish Claims Conference zusammen sehr alte Holocaustüberlebende vor die Kamera gebracht und letzte Zeugnisse noch lebender Zeitzeugen aufgenommen. Die VGD-Arbeitsgruppe hierzu hat Materialien zu vielen dieser Zeitzeugen erstellt, die jederzeit im Unterricht eingesetzt werden können.

    Ein Portal des hessischen Kultusministeriums empfiehlt diese Materialien nun explizit für den Unterricht, siehe den untenstehenden Link.

    Niko Lamprecht (VGD-Bundesvorsitzender): „Angesichts zunehmender oft problematischer Haltungen und Handlungen gegenüber jüdischen Mitmenschen ist es wichtiger denn je, hier zu informieren und die damals äußerst realen Folgen antisemitischer Haltungen zu thematisieren. Heutige Jugendliche tragen hier keinerlei Schuld, müssen aber zu ihrer Orientierung wenigstens grundlegende Kenntnisse zu Holocaust und Nationalsozialismus vermittelt bekommen. Man denke an folgendes Zitat: ´Wer sich der Geschichte nicht erinnert, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen.` (G. Santayana)“

    Kultus Hessen: unterrichtsmaterial-zu-nahostkonflikt-krieg-und-antisemitismus

    Zeitzeugeninterviews (schule.zdf.de)

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  • 8. Mai 2026: 81 Jahre nach dem 8. Mai 19458. Mai 2026: 81 Jahre nach dem 8. Mai 1945

    2025 wurde der Gedenk- und Erinnerungstag im Rahmen seiner 80. Wiederkehr größer begangen und diskutiert. Ein Jahr danach bleibt die Feststellung, dass sich an der Bedeutung dieses Tages und der Erinnerungsarbeit nichts geändert hat. Nur gibt es mittlerweile zunehmend Deutungskämpfe bzw. Umdeutungen, bei denen Fakten auf der Strecke bleiben können. Umso wichtiger ist ein werthaltiger, stattfindender und fest verankerter Geschichtsunterricht!

    Gemeinsame Stellungnahme von VGD und VHD zum 80. Jahrestag der Befreiung 2025

    Der 80. Jahrestag der Befreiung Deutschlands und Europas vom Nationalsozialismus ist untrennbar verbunden mit der kritischen Erinnerung an die Kapitulation des Deutschen Reiches und das Ende des Zweiten Weltkriegs. Aber die Zeitzeugen sterben, die kollektive Erinnerung verblasst, der Antisemitismus nimmt zu. Relativierung, Verharmlosung und Leugnung von NS-Verbrechen halten dieser Tage immer öfter Einzug in deutsche Klassenzimmer.

    Die Vorsitzenden des deutschen Verbands der Geschichtslehrerinnen und -lehrer (VGD) und des Verbandes der Historikerinnen und Historiker Deutschlands (VHD) sehen dringenden Handlungsbedarf, um auch in der Zukunft das Wissen um diese Voraussetzungen unserer Demokratie in unserer Gesellschaft lebendig zu erhalten.

    „Den Krieg hat doch Polen provoziert.“ – „Hitler und Stalin haben sich verstanden, die waren doch Sozialisten.“ – „Die Juden waren doch irgendwie mitschuldig.“ Solche und ähnliche Falschaussagen hört man in deutschen Klassenzimmern dieser Tage. Sie werden bedrohlich angesichts immer größerer Wissenslücken oder einer wachsenden Ablehnung junger Menschen, wenn es um die Bearbeitung der NS-Zeit und des Holocausts geht. Oft spielen dabei familiär-kulturelle Bindungen oder rechte Haltungen eine Rolle. Dazu ertönt auch politisch der Ruf, „es jetzt einmal gut sein zu lassen“ mit der NS-Zeit.

    Leugnung oder Verharmlosung des Judenmords und Antisemitismus haben nach dem

    7. Oktober 2023 nicht nur an Schulorten mit stark migrantischer Prägung Gehör und Zustimmung gefunden. Gleichgültigkeit, Unwissen sowie Fake News bei diesem Themenbereich sind der ideale Nährboden. Man glaubt Lehrkräften nicht mehr, historische Fakten oder mühsam zu erarbeitende Quellen zählen nicht – Blogger, Videos diverser zweifel- oder unzweifelhaft rechter Akteure übernehmen für viele Jugendliche mit ihren einfachen Botschaften und Bildern die Deutungshoheit.

    Demokratiebildung in Deutschland kommt nicht ohne Kenntnis der NS-Zeit, des Zweiten Weltkriegs und seiner Folgen aus. Wir haben mit dem Grundgesetz für die Bundesrepublik ein Dokument vorliegen, in dem schon mit Artikel 1 die „Väter“ und „Mütter“ der Verfassung deutlich gemacht haben, dass sie Lehren aus der damals nahen und dunklen Vergangenheit ziehen wollten. Unsere Demokratie fußt auf der Verarbeitung dieser Vergangenheit und der Übernahme historischer Verantwortung. Die Wiederkehr von Diktatur, Angriffskrieg und Holocaust sollten 1949 verhindert werden. Und dieses Ziel ist auch heute noch aktuell.

    Unsere Demokratie steht heute, 80 Jahre danach, wieder vor der Herausforderung, wie Geschichtskultur und kollektive Erinnerung dieser Aufgabe gerecht werden. Das betrifft nicht nur unsere Hochschulen und Schulen – und ist sicherlich nicht allein dort zu lösen. Aber gerade an Schulen besteht dringender Handlungsbedarf. Das hat auch die Kultusministerkonferenz erkannt. Deren Ständige Wissenschaftliche Kommission hat 2024 die Empfehlung formuliert, dass Demokratiebildung weit über die Fächer Geschichte oder Politik/Sozialkunde hinausgehen müsse. Zudem seien auch diese Fächer unbedingt zu stärken – und nicht gegeneinander ausspielbar.

    Was schlagen VHD und VGD e.V. konkret vor?

    Guten Unterricht: Wir müssen sicherstellen, dass Geschichte an Schulen ab 5. (oder 7.) Klasse durchgehend, zeitlich ausreichend und fachgebunden (nicht als „Verbundfach“) erteilt wird. Die Qualität des Unterrichts beginnt mit der angemessenen Fachausbildung der Lehrkräfte: es geht zentral darum, kritische Urteilsbildung und Bewertungskompetenz im Umgang mit Behauptungen über Schlüsselereignisse unserer Geschichte zu vermitteln.

    Neue Wege: Wir brauchen neue Wege der Erinnerungskultur für Jugendliche. Die letzten Zeitzeugen sterben und wir sind gezwungen Alternativen zu entwickeln: Zum Beispiel mit sogenannten Zweitzeugen, den Nachkommen etwa von Nazi-Funktionen oder Holocaust- Opfern, die an Schulen gehen und deren Besuche staatlich gefördert werden. Gleichfalls brauchen wir digitale Zeugnisse von Zeitzeugen und Zeitzeuginnen oder andere anschauliche Dokumentationen der kritischen Ereignisse, die mit Unterrichtsmaterial unterfüttert werden.

    Erinnerungsorte aufwerten: Wir brauchen endlich Rückenwind – aber keine Pflicht – für Gedenkstättenbesuche oder historische Exkursionen. Wir appellieren an die neue Bundesregierung mit ihrem Koalitionsvertrag Ernst zu machen und durch konkrete Angebote und Maßnahmen, wie vereinbart, solche Besuche verstärkt zu ermöglichen. Die vielen Hindernisse für Genehmigungen und Organisation müssen beseitigt, eine einfachere finanzielle Unterstützung (Gutscheinsystem) organisiert werden. Dies würde die Besuche und den Kontakt mit der real sichtbaren Geschichte erleichtern.

    Handlungssicherheit und Sprechfähigkeit gegenüber populistischen und rechtsextremen Äußerungen stärken: Sowohl in der Gesellschaft als auch an Hochschulen und Schulen werden wir immer häufiger mit „Stammtischparolen“ und tendenziösen Äußerungen konfrontiert. Dem sehen sich insbesondere auch Lehrkräfte in Bildungseinrichtungen ausgesetzt. Um adäquat reagieren und argumentativ begegnen zu können, sind gezielte Sensibilisierungs- und Schulungsmaßnahmen notwendig, aber auch eine klare Rückendeckung im Konfliktfall.

    80 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs und der Befreiung Europas und Deutschlands vom Faschismus wird Erinnerung zu einer großen Anstrengung. Wir müssen uns dieser Aufgabe stellen!

    Niko Lamprecht
    Vorsitzender des VGD

    Prof. Dr. Lutz Raphael
    Vorsitzender des VHD


    Gastkommentar in der Fuldaer Zeitung

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  • Lehrkräftepreis mit Sonderpreis „Medien & Demokratie“ – Förderpartner „ZDF goes Schule“Lehrkräftepreis mit Sonderpreis "Medien & Demokratie" – Förderpartner "ZDF goes Schule"

    Der VGD hat mit seiner AG Medien zahlreiche Geschichtsformate auf „ZDF goes Schule“ didaktisiert – nun werden Vorschläge für herausragende Lehrkräfte in diesem Bereich von „Medien u. Demokratie“ gesucht.

    Der Deutsche Lehrkräftepreis wird in dieser Wettbewerbsrunde auch einen Sonderpreis „Medien und Demokratie“ vergeben – zusammen mit dem neuen Förderpartner „ZDF goes Schule“, der Bildungsinitiative des ZDF. Damit soll die Bedeutung von Medienbildung und demokratischer Kompetenz im Schulkontext gezielt gestärkt werden. Ausgezeichnet werden Lehrkräfte für schulische Projekte, die die Meinungs-, Medien- und Demokratiebildungskompetenz fördern. Diese sollen junge Menschen befähigen, sich faktenorientiert zu informieren, kritisch zu hinterfragen, reflektiert zu urteilen, Haltung zu entwickeln und Verantwortung für sich selbst, Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft zu übernehmen. Demokratie soll als aktive Gestaltungsaufgabe in Schule und Unterricht erlebbar gemacht werden.

    Weitere Informationen unter https://www.lehrkraeftepreis.de/der-wettbewerb/sonderpreis/medien-demokratie/

    Bis zum 30. Juni 2026 können Schülerinnen und Schüler der Abschlussjahrgänge 2025/2026, Lehrkräfte-Teams und Kollegien Vorschläge und Bewerbungen unter www.lehrkraeftepreis.de einreichen.

    Der „Deutsche Lehrkräftepreis“ wird vom Deutschen Philologenverband (DPhV) und der Heraeus Bildungsstiftung veranstaltet und nun in vier Kategorien vergeben: In der Kategorie „Ausgezeichnete Lehrkräfte“ werden besonders engagierte und geschätzte Lehrkräfte gesucht, die sich für ein verantwortungsvolles Miteinander in der Schule einsetzen. Für die Kategorie „Unterricht innovativ“ des Wettbewerbs können Lehrkräfte aus dem Sekundarbereich deutscher Schulen (auch im Ausland) ihre zukunftsweisenden Unterrichtsvorhaben einreichen. Die Kategorie „Vorbildliche Schulleitung“ bietet Kollegien aller Schularten die Möglichkeit, ihre engagierten Schulleitungen zu nominieren. In der Kategorie „Starke Grundschule“ können sich Grundschullehrkräfte mit ihren Unterrichtskonzepten und Lehr- und Lernvorhaben bewerben. Darüber hinaus werden zwei Sonderpreise vergeben: Neben dem neuen Sonderpreis „Medien und Demokratie“ lobt der Cornelsen Verlag den Sonderpreis „Umwelt und Nachhaltigkeit“ aus. Bei allen Einreichungen gibt es keine fachliche Beschränkung und sie sind aus allen allgemein- und berufsbildenden Schulen in Deutschland sowie deutschen Auslandsschulen willkommen.

    Über die Auswahl der Preisträgerinnen und Preisträger entscheidet nach einer intensiven Gutachterphase eine hochkarätig besetzte Jury. Die Preisgelder sind zweckgebunden und sollen für Projekte im Unterricht verwendet werden, dazu gehört auch ein jährliches Exzellenzcamp sowie ein Alumni-Netzwerk. Förderpartner der Wettbewerbsrunde 2026 sind der Cornelsen Verlag, die Schöpflin Stiftung und ZDF goes Schule. Schirmherrin ist Karin Prien, Bundesministerin für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

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  • Newsletter der Bundesstiftung AufarbeitungNewsletter der Bundesstiftung Aufarbeitung

    Lehrkräftenewsletter 2/2026

    Liebe Lehrerinnen und Lehrer,

    die Geschichte der Teilung und Einheit Deutschlands und die Funktionsweisen von Diktaturen für junge Menschen greifbar zu machen, bleibt eine zentrale Herausforderung schulischer und politischer Bildung. Gerade abstrakte Begriffe wie Macht, Kontrolle oder fehlende Freiheit erschließen sich oft erst dann, wenn Schülerinnen und Schüler eigene Zugänge entwickeln können.

    Warum sind die Menschen am 17. Juni 1953 auf die Straße gegangen und haben protestiert? Was führte zum Mauerbau vor genau 65 Jahren am 13. August 1961 und mit welchen Folgen war die Teilung verbunden?

    Interaktive Formate, die zum Mitdenken, Ausprobieren und Reflektieren anregen, bieten besondere Chancen zum Verständnis. In diesem Newsletter stellen wir Ihnen entsprechende Angebote vor und geben Impulse, wie Sie Ihren Unterricht im neuen Schuljahr lebendig gestalten können.

    Wir wünschen wie immer viel Spaß beim Lesen unseres Newsletters.
    Ihr Team Schulische Bildung

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  • 18.3.26 Tag der Demokratiegeschichte18.3.26 Tag der Demokratiegeschichte

    Veranstaltung in Bonn zum Tag der Demokratiegeschichte

    Veranstaltung in Bonn zum Tag der Demokratiegeschichte
    Fotos: v.d.Heyde (ZDF, freigegeben) und Herms (HdG, freigegeben)

    Kein gesetzlicher Feiertag, aber ein Tag zum positivem Erinnern. Niko Lamprecht war aus diesem Anlass am 18.3. in Bonn, um für den VGD bei einer Veranstaltung im Haus der Geschichte (HdG) mitzuwirken, bei der das HdG, das ZDF und die Initiative „Orte der Demokratiegeschichte“ zusammenwirkten. Der mit dem Thema verbundene und dort in Auszügen wieder gezeigte ZDF-Film „Stationen der Freiheit“ wurde für die von ca. 170 Schülerinnen und Schülern und ihren Lehrkräften besuchte Veranstaltung als Header benutzt und mit Videoauszügen zu Demokratieorten (z.B. Hambacher Schloss) verknüpft. Bezugspunkt: Bundespräsident Steinmeier forcierte die Begründung eines „Tags der Demokratiegeschichte“, der an verschiedene Knotenpunkte der Geschichte erinnert (s. https://tag-der-demokratie-geschichte.de/#ueber ) und 2026 wieder an vielen Orten Veranstaltungen anbot. Zusammen mit der Stiftung „Orte der Demokratiegeschichte“ möchte Steinmeier seit 2021 den positiv erinnernden Blick auf die Geschichte unserer Demokratie fördern. Diese Demokratie wurde – nach dem Versuch von 1848 –  bekanntlich 1918/19 mühsam erkämpft, 1933 verloren und erst 1948/49 (im Westteil Deutschlands, insgesamt erst 1989/90) wieder erlangt. Trotz aller möglichen Kritikpunkte zu aktuellen Entwicklungen bleibt die Feststellung, dass die Bundesrepublik seit 1948/49 ein Leben in Freiheit und relativer Sicherheit gewährt.

    Die Nachmittagsveranstaltung wurde von Mirko Drotschmann („MrWissen2go“) moderiert, der zuvor für etliche Selfies herhalten musste. Bei der Veranstaltung selbst wirkten als Impulsgeber Stefan Brauburger (Leiter Redaktion Zeitgeschichte beim ZDF), David Barth (Stiftung Orte der Demokratiegeschichte) und Niko Lamprecht mit. Letzterer erläuterte die Lehrkraftperspektive auf Exkursionen und Erinnerungsorte, die „als Sahnehäubchen“ und wichtige Unterrichtsergänzung anzusehen seien, aber durchaus Organisationsaufwand und manchmal Frustrationserlebnisse (aufgrund von Nichtgenehmigungen, Geldmangel o.ä.) bedeuten. Der VGD wünscht sich hier eine Bürokratieentlastung und ein einheitliches Fördersystem, damit Schulen proaktiv ein Budget erhalten, aus dem dann – ohne viele Anträge, Finanzengpässe etc. – gewollte Gedenkstättenbesuche oder historisch-politische Exkursionen bedient werden können. Die Schülerschaft rief er auf, dem Thema Demokratiegeschichte Aufmerksamkeit zu widmen: „Ihr seid die Zukunft in unsicheren Zeiten, nutzt geschichtliche Orte dieser Art, überprüft Eure eigene Verortung und den Wert von Demokratie!“ Markus Rindt wiederum trat als Zeitzeuge der DDR-Wendezeit auf und konnte authentisch von seiner Flucht aus der DDR über die Prager Botschaft im Oktober 1989 berichten: „Ich wollte nur Freiheit, alles andere war mir egal“.

    Dem Haus der Geschichte ist für seine Gastfreundlichkeit sehr zu danken!

    Näheres zu der ZDF-Initiative s. https://presseportal.zdf.de/pressemitteilung/zdf-plant-doku-projekt-zu-orten-der-deutschen-demokratiegeschichte Die ZDF-Filmformate werden zu gegebener Zeit durch ein VGD-Team didaktisiert werden, um Schulen Unterrichtsangebote machen zu können.

    Fotos: v.d.Heyde (ZDF, freigegeben) und Herms (HdG, freigegeben)

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  • Pressemitteilung: „Un-verfälscht“ Bündnistreffen in PotsdamPressemitteilung: "Un-verfälscht" Bündnistreffen in Potsdam

    Propaganda und Geschichstrevisionismus auf der Spur

    Das Netzwerk für historisch-politische Bildung »Un-Verfälscht« nimmt Propaganda und
    Geschichtsrevisionismus in Vergangenheit und Gegenwart in den Blick.

    Pressemitteilung

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  • Thüringen hat endlich wieder einen Landesverband des VGDThüringen hat endlich wieder einen Landesverband des VGD

    Web: geschichtslehrerverband-thueringen.de

    Am 5.3.26 konstituierte sich in Jena der neue Landesverband mit dem neuen Vorsitzenden Georg Zesewitz. Wir danken Frau Prof. John von der Universität und Frau Deparade vom ThiLLM für die Unterstützung. Weiterer Bericht siehe:

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  • Suhl – Erinnerungskultur im WandelSuhl – Erinnerungskultur im Wandel

    „Alles bleibt anders“ – Die Geschichtsmesse in Suhl 2026 beleuchtet die Erinnerungskultur im Wandel und die Herausforderungen der Transformationsgeschichte

    Vom 26. bis 28. Februar 2026 fand im Ringberghotel in Suhl die 18. Geschichtsmesse der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der DDR-Diktatur statt. Das diesjährige Motto lautete: „Alles bleibt anders. Transformationserfahrungen seit 1989/90“.

    Ausgestellte Simson‑Schwalbe als ‚erster Simson‑Vogel‘ in einer humorvollen Käfig‑Installation

    Den Eröffnungsvortrag der Geschichtsmesse hielt Basil Kerski, Präsident des Hauses der Geschichte Nordrhein-Westfalen. Der deutsch-polnische Politikwissenschaftler diskutierte mit dem Thüringer Ministerpräsidenten Mario Voigt zum Thema „Transformation als Chance für die Demokratie“.

    Das dreitägige Forum bot Gelegenheit, sich über neue Ausstellungen, Jugendprojekte, Veranstaltungen, Multimediaprojekte und Publikationen zu informieren. Im Rahmen der parallelen Projektpräsentationen wurden aktuelle Vorhaben vorgestellt. Der Verband der Geschichtslehrerinnen und -lehrer (VGD) konnte sich auf dem „Markt der Möglichkeiten“ präsentieren.

    Auf vielfachen Wunsch gab es in diesem Jahr auch erstmals ein Exkursionsprogramm in Suhl. Neben Stadtrundfahrten und -spaziergängen wurden Führungen durch das Waffen- und Fahrzeugmuseum sowie das „Haus der Geschichte Suhl“ (ehemaliges Kulturhaus) und das Neue Rathaus (ehemaliges Haus der SED-Bezirksleitung) organisiert.

    Die Messe bot neben den Vorträgen, Panels und Diskussionen genügend Zeit, um bestehende Kontakte (Stiftung Orte der deutschen Demokratiegeschichte, Stiftung Aufarbeitung u.v.m.) pflegen und zu vertiefen sowie neue zu knüpfen. Insbesondere wurde der Kontakt zu thüringischen Kolleginnen und Kollegen gesucht, um neue Mitglieder für den Landesverband zu gewinnen.

    Für den VGD, Barbara Richter

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  • VHD tagt am 20.2.26 in FrankfurtVHD tagt am 20.2.26 in Frankfurt

    An der Goethe-Universität trafen sich Vorstand und Ausschuss des VHD unter Leitung von Prof. Antje Flüchter. Auf der umfänglichen Tagesordnung standen auch den Schulbereich betreffende Punkte, man besprach z.B. ein KMK-Papier zur Gedenkarbeit oder auch die Entwicklungen in Berlin, Schleswig-Holstein und Niedersachen. Die hier erfolgten Absprachen und (für Berlin und Schleswig-Holstein) Erfolge wurden gewürdigt („Was an den Schulen passiert, betrifft dann auch uns!“ A. Flüchter). Niko Lamprecht nahm für den VGD teil und bedankte sich für die gute Kooperation.

    Foto: Gräfenberg/VHD (freigegeben)

    Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands (VHD)

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  • Das Ungesagte – Mitläuferinnen und Mitläufer im Nationalsozialismus erzählenDas Ungesagte – Mitläuferinnen und Mitläufer im Nationalsozialismus erzählen

    Schulkinofilm: Das Ungesagte – Mitläuferinnen im Nationalsozialismus erzählen*
    Ein Dokumentarfilm über Erinnerung, Verdrängung und Verantwortung

    Wie leben Menschen mit der eigenen Rolle im NS-Regime – als Mitläuferinnen, Mitläufer, Wegsehende, Unterstützende?
    Der preisgekrönte Dokumentarfilm Das Ungesagte von Patricia Hector und Lothar Herzog gibt jenen eine Stimme, die jahrzehntelang schwiegen. Er zeigt, was gesellschaftliches Schweigen mit Erinnerungskultur und Verantwortung heute zu tun hat – und warum das Gespräch darüber befreiend wirken kann.

    Ausgezeichnet und empfohlen
    Bester Dokumentarfilm beim Hofer Filmfestival 2025
    – Empfohlen von der Bundeszentrale für politische Bildung (kinofenster.de)
    – In Kooperation mit Stiftung EVZ, Topographie des Terrors Berlin u.a.
    – Mit Unterrichtsmaterial des Verbands der Geschichtslehrerinnen und -lehrer Deutschlands

    Einsatz im Unterricht
    Der Film eignet sich besonders für den Geschichts- und Sozialkundeunterricht ab Klassenstufe 9. Er eröffnet Gespräche über moralische Verantwortung, Gruppendruck und die Haltung der „Mehrheitsgesellschaft“ im Nationalsozialismus – mit aktuellem Bezug zu Erinnerungskultur und Zivilcourage.

    Schulkino-Vorführungen
    Schulkinos können den Film direkt über örtliche Kinos buchen (Eintritt meist ca. 5 € pro Schüler*in).
    Auf Wunsch kann das Regieduo via Zoom im Anschluss für ein Filmgespräch zugeschaltet werden.

    Material & Kontakt
    🎬 Trailer: youtu.be/iQgDM7LpZ7M
    📄 Didaktisches Material: dasungesagte.de/schulkino-vorfuehrungen-und-didaktik
    💬 Stimmen aus Schulen: dasungesagte.de/workshop-fotos
    📧 Kontakt: info@lothar-herzog-film.de oder inka.milke@im-film.de

    „Das Ungesagte“ zeigt, dass das Sprechen über das Unsagbare nicht spaltet, sondern befreit – individuell wie gesellschaftlich.
    (Naika Foroutan, Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung)

    Ausgewählte Zitate von Lehrkräften zu Film und Workshops:

    „Der Film ist [zur Verwendung im Schulunterricht] hochgeeignet: Er bringt die Vergangenheit den Schülern sehr persönlich nah.“

    (Dr. Helge Schröder, Geschichtslehrer)

    „Der Film ist für die pädagogische Arbeit mit Schüler*innen ab Klasse 10 sehr gut geeignet.“

    (Dr. Gundula Caspary, Geschichtslehrerin)

    „Die Schülerinnen und Schüler haben den Film sehr konzentriert verfolgt, trotz der beträchtlichen und für die SuS ungewohnten Länge. Der Film fand einhellig sehr guten Anklang, hat viele nachdenklich gemacht. Den Film halte ich für geeignet ab der Jgst. 9; gerade für die Jgst. 10 fand ich ihn absolut passend.“

    (Hubert Loeser, Geschichtslehrer) 

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  • Schleswig-Holstein: Keine Streichung von Stunden in Geschichte / Eingangsstufe!Schleswig-Holstein: Keine Streichung von Stunden in Geschichte / Eingangsstufe!

    Die vom VGD vehement kritisierte Streichung in der E-Phase wurde vom Ministerium mit beiliegender Erklärung zurückgenommen. Wir begrüßen diese Einsicht. – Der Verband hat auch auf vielen Wegen gegen die Kürzungspläne argumentiert und protestiert, wir danken allen unterstützenden Kräften und dem Landesverband mit Annabel Wohlfahrt für den Einsatz. Niko Lamprecht als Bundesvorsitzender: „Wir begrüßen die Einsicht des Ministeriums, hoffen aber für andere Bundesländer sehr, dass die Verbandsbeteiligung und ergiebige Anhörung von Argumenten stattfindet, bevor solche Kürzungspläne im Bereich eines Faches mit demokratieförderndem Anspruch veröffentlicht werden.“

    Nun hoffen wir auch auf eine Einsicht in Niedersachsen (wir berichteten).


    Mit einem neuen Maßnahmenpaket „Stark von Anfang an: Mit bester Bildung und Betreuung“ will Schleswig-Holstein die Unterrichtsversorgung an Gemeinschaftsschulen und Gymnasien deutlich verbessern. Rund 20 Millionen Euro sollen ab dem Schuljahr 2026/27 in zusätzliche Lehrkräftestellen und die Gründung eines landesweiten „Azubiwerkes“ fließen.

    Kern des Pakets ist die Aufstockung um 254 zusätzliche Lehrkräfte, davon 200 für die Sekundarstufe I, wodurch die Unterrichtsversorgung an allen weiterführenden Schulen auf 103 Prozent steigen soll. Diese Reserve für Vertretungsunterricht soll den Unterrichtsausfall in der Mittelstufe spürbar reduzieren und zugleich mehr gezielte Förderung, etwa Doppelbelegungen im Unterricht oder zusätzliche Angebote zur Abschlussvorbereitung, ermöglichen. Alle Schulen sollen künftig über ein verbindliches Vertretungskonzept verfügen.

    Bemerkenswert aus fachdidaktischer Perspektive ist, dass die Oberstufenverordnung der elften Jahrgangsstufe unverändert bleibt. Nach der Verbändeanhörung hält das Bildungsministerium an der bisherigen Stundenzahl der gesellschaftswissenschaftlichen Fächer Geschichte, Religion/Philosophie sowie der weiteren Fremdsprache fest und verweist damit ausdrücklich auf die Bedeutung dieser Fächer in „gesellschaftlich herausfordernden Zeiten“. Für Geschichtslehrkräfte ist dies ein wichtiges bildungspolitisches Signal für die Stabilität ihres Faches in der gymnasialen Oberstufe.

    Mit dem geplanten „Azubiwerk“ setzt das Land zudem ein Zeichen für die Gleichwertigkeit beruflicher und akademischer Bildung. Das neue Angebot soll Auszubildenden bezahlbaren Wohnraum, finanzielle Unterstützung und Beratungsangebote sichern; dafür sind jährlich sieben Millionen Euro vorgesehen. Ziel ist es, die Rahmenbedingungen für Berufsschülerinnen und -schüler spürbar zu verbessern und die berufliche Bildung im Wettbewerb mit dem Studium zu stärken.

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