Das Ungesagte – Mitläuferinnen und Mitläufer im Nationalsozialismus erzählen

Schulkinofilm: Das Ungesagte – Mitläuferinnen im Nationalsozialismus erzählen*
Ein Dokumentarfilm über Erinnerung, Verdrängung und Verantwortung

Wie leben Menschen mit der eigenen Rolle im NS-Regime – als Mitläuferinnen, Mitläufer, Wegsehende, Unterstützende?
Der preisgekrönte Dokumentarfilm Das Ungesagte von Patricia Hector und Lothar Herzog gibt jenen eine Stimme, die jahrzehntelang schwiegen. Er zeigt, was gesellschaftliches Schweigen mit Erinnerungskultur und Verantwortung heute zu tun hat – und warum das Gespräch darüber befreiend wirken kann.

Ausgezeichnet und empfohlen
Bester Dokumentarfilm beim Hofer Filmfestival 2025
– Empfohlen von der Bundeszentrale für politische Bildung (kinofenster.de)
– In Kooperation mit Stiftung EVZ, Topographie des Terrors Berlin u.a.
– Mit Unterrichtsmaterial des Verbands der Geschichtslehrerinnen und -lehrer Deutschlands

Einsatz im Unterricht
Der Film eignet sich besonders für den Geschichts- und Sozialkundeunterricht ab Klassenstufe 9. Er eröffnet Gespräche über moralische Verantwortung, Gruppendruck und die Haltung der „Mehrheitsgesellschaft“ im Nationalsozialismus – mit aktuellem Bezug zu Erinnerungskultur und Zivilcourage.

Schulkino-Vorführungen
Schulkinos können den Film direkt über örtliche Kinos buchen (Eintritt meist ca. 5 € pro Schüler*in).
Auf Wunsch kann das Regieduo via Zoom im Anschluss für ein Filmgespräch zugeschaltet werden.

Material & Kontakt
🎬 Trailer: youtu.be/iQgDM7LpZ7M
📄 Didaktisches Material: dasungesagte.de/schulkino-vorfuehrungen-und-didaktik
💬 Stimmen aus Schulen: dasungesagte.de/workshop-fotos
📧 Kontakt: info@lothar-herzog-film.de oder inka.milke@im-film.de

„Das Ungesagte“ zeigt, dass das Sprechen über das Unsagbare nicht spaltet, sondern befreit – individuell wie gesellschaftlich.
(Naika Foroutan, Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung)

Ausgewählte Zitate von Lehrkräften zu Film und Workshops:

„Der Film ist [zur Verwendung im Schulunterricht] hochgeeignet: Er bringt die Vergangenheit den Schülern sehr persönlich nah.“

(Dr. Helge Schröder, Geschichtslehrer)

„Der Film ist für die pädagogische Arbeit mit Schüler*innen ab Klasse 10 sehr gut geeignet.“

(Dr. Gundula Caspary, Geschichtslehrerin)

„Die Schülerinnen und Schüler haben den Film sehr konzentriert verfolgt, trotz der beträchtlichen und für die SuS ungewohnten Länge. Der Film fand einhellig sehr guten Anklang, hat viele nachdenklich gemacht. Den Film halte ich für geeignet ab der Jgst. 9; gerade für die Jgst. 10 fand ich ihn absolut passend.“

(Hubert Loeser, Geschichtslehrer)