„Das stille Verschwinden des Geschichtsunterrichts“ – DIE WELT 12.2.26

In einem Essay in der Tageszeitung DIE WELT warnt Christine Brinck vor einem „stillen Verschwinden“ des Geschichtsunterrichts an deutschen Schulen. Sie kritisiert, dass Geschichte in einigen Bundesländern mit zu wenigen Wochenstunden auskommen muss, teilweise von fachfremden Lehrkräften unterrichtet wird und in der Oberstufe sogar zum bloßen Wahlfach herabgestuft werden soll. Aus ihrer Sicht gehört Geschichte als zentrales Fach in den Stundenplan, weil nur so demokratische Strukturen, Diktaturen und aktuelle Konflikte – von NS-Zeit und DDR über den Nahen Osten bis zum Krieg gegen die Ukraine – verstanden werden können. Brinck plädiert für einen analytischen, quellenorientierten Geschichtsunterricht, der Fakten klärt, Manipulationen erkennbar macht und jungen Menschen hilft, Fake News und ideologische Deutungen zu durchschauen. Sie schließt mit der Forderung, Geschichte mit ausreichend Zeit und qualifizierten Lehrkräften auszustatten: Schülerinnen und Schüler brauchen Geschichte – und gute Geschichtslehrkräfte.
Der Geschichtslehrerverband teilt diese Einschätzung und setzt sich deshalb entschieden für eine starke Verankerung des Faches, verlässliche Stundenzahlen und gute Ausbildungsbedingungen für Geschichtslehrkräfte ein.
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Quelle: ► https://www.welt.de