Volker Habermaier (Landesvorsitzender Baden-Württemberg) vertrat den Vorstand. Die Mitglieder der AG „Orte der Demokratiegeschichte“ trafen sich am 25./26. September 2025 in Lörrach, dem Ort, an dem Gustav Struve, einer der Teilnehmer der Badischen Revolution, am 21. August 1848 die „Deutsche Republik“ ausgerufen hatte. Das Thema der diesjährigen Tagung war inspiriert vom Genius loci, denn die Badische Revolution betraf genau besehen auch die nur über den Rhein gelegenen französischen und Schweizer Regionen. Es lautete: „Wir werden in Lörrach über die europäische Dimension von Demokratiegeschichte nachdenken. Wo liegen die Verbindungen, wo liegen die Differenzen? Wie lässt sich die Erinnerung an die europäische Demokratiegeschichte erfahrbar machen? Und wie wirkt sich die europäische Demokratiegeschichte auf den Prozess der europäischen Vereinigung aus?“
Die Tagung fand hybrid statt, was trotz schulisch gut gefüllter Agenda einiger Teilnehmer ermöglichte, zumindest online an der öffentlichen Diskussion im Dreiländermuseum Lörrach teilzunehmen: „Die EU als ein Projekt der europäischen Demokratiegeschichte?“ Volker Habermaier berichtet: „Es war mir möglich, auch an der Diskussion teilzunehmen: zum einen, da ich den (Mit-)Moderator, den Kulturamtsleiter der Stadt Lörrach Lars Frick, aus anderen Zusammenhängen gut kenne, zum anderen, da die Zahl der Teilnehmenden gering war. Es gelang mir dabei, den Blick von Geschichtslehrkräften einzubringen. So schön es ist, wenigstens digital an einer solchen Veranstaltung teilzunehmen, so sehr fehlen doch gerade die Gespräche, die sich im persönlichen Kontakt ergeben.
Mit Lars Frick, der als Sprecher der AG gewählt wurde, bin ich wegen möglicher Projekte unseres Landesverbandes in Kontakt.“
Volker Habermaier


